Brotbackautomaten

Mit einem Brotbackautomaten haben Verbraucher die Möglichkeit, einfach und schnell ein Brot oder Teig herzustellen. Hierfür müssen die notwendigen Zutaten in den Brotbackautomaten gegeben werden. Anschließend ist das gewünschte Backprogramm zu wählen und das Brot wird gebacken. Ein weiterer Eingriff vom Benutzer ist nicht mehr notwendig, da der Automat alle Schritte allein durchführt. Dabei wird im ersten Schritt der Teig durch den Brotbackautomaten solange geknetet, bis er eine konsistente Masse bildet. Darauf folgt eine Ruhephase, bevor das Brot dann durch den Automaten gebacken wird.

Weissbrot aus Brotbackautomat

Selbstgemachtes Weißbrot und das auch noch mit selbst gekochter Marmelade. La dolce vita!

Aufgrund dieser einfachen Bedienung sind Brotbackautomaten für jeden sehr gut geeignet und stellen deshalb eine interessante und vor allem auch kostengünstige Alternative zu dem gekauften Brot dar. Damit das Brot aus einem Brotbackautomat aber nicht nur preislich, sondern auch geschmacklich überzeugen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So ist beispielsweise notwendig, dass hochwertige Zutaten in entsprechender Menge gewählt werden. Damit dies garantiert gelingt, empfiehlt sich die Verwendung von einer Brotbackmischung, da diese entsprechend des Bedarfs zusammengesetzt ist. Alternativ dazu ist es aber auch möglich, auf Brotbackrezepte zurückzugreifen.

Unabhängig davon, für welche Variante sich der Verbraucher entscheidet, ist es für gelungenes Brot unbedingt notwendig, dass es genügend geknetet und gebacken wurde. Aus diesem Grund empfehlen die meisten Personen, beim Brotbacken mit einem Brotbackautomat auf die Verwendung eines Schnellprogramms zu verzichten. Bei einem Kauf eines solchen Gerätes sollten Tests und Erfahrungsberichte von anderen Nutzern und von Experten berücksichtigt werden. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass sich die Qualität aber auch die Nutzerfreundlichkeit der Produkte teilweise sehr stark unterscheidet.

Deshalb sollten Verbraucher unbedingt ein hochwertiges Gerät kaufen. Denn nur so ist es garantiert möglich, ein schmackhaftes frisches Brot zu backen oder einen guten Teig herzustellen und dabei sogar noch bares Geld zu sparen. Langfristig ist das Brotbacken mit einem Brotbackautomat immer die günstigere Variante, im Vergleich zum Kauf des Brots beim Bäcker.

Unsere Testsieger

Wir führen fortlaufend Brotbackautomat-Tests durch und bewerten die Geräte anhand der Kriterien Verarbeitung, Funktionsumfang, Handhabung, Backergebnis und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die folgenden Brotbackautomaten haben bisher am besten abgeschlossen.

 

Panasonic SD-ZB2512 Brotbackautomat

Panasonic SD-ZB2512*

  • Leistung: 550 W
  • Inhalt: 400-1.200 g Brotgewicht
  • Programme: 30. Davon 18 Brotbackprogramme. Besonderheit Marmeladenprogramm.
  • Form: Kastenbrot-Backform
  • Testergebnis: 9,6 Punkte in unserem Test. Zum Testbericht.
  • Preis: EUR 195,11
Unold 8695 Brotbackautomat

Unold Backmeister Onyx 8695*

  • Leistung: 600 W
  • Inhalt: 750-1.000 g Brotgewicht
  • Programme: 12 gespeicherte und 1 programmierbares
  • Form: Kastenbrot-Backform
  • Testergebnis: 9,4 Punkte in unserem Test. Zum Testbericht.
  • Preis: EUR 79,10
Bielmeier BGH 397

Bielmeier BGH 397*

  • Leistung: 615 W
  • Inhalt: 700-1.000 g Brotgewicht
  • Programme: 11 gespeicherte und 1 programmierbares. Besonderheit Marmeladenprogramm.
  • Form: Kastenbrot-Backform
  • Testergebnis: 9,3 Punkte in unserem Test. Zum Testbericht.
  • Preis: EUR 99,90

Welche Kriterien sind bei der Auswahl eines Brotbackautomats besonders wichtig?

Die Auswahl eines Brotbackautomats ist nicht sehr einfach, da es eine Vielzahl von Geräten am Markt gibt. Daher haben wir fünf Kriterien erstellt, anhand dieser jeder die Automaten unterscheiden kann. Diese Kriterien sind auch Basis unserer Tests.

  1. Verarbeitung: Oft sieht man Billigmarken an, dass sie nicht sonderlich hochwertig gefertigt sind. Entscheidend sind dabei die verwendeten Materialien und die Verarbeitung dieser. Sicher kann ein Plastik-Gerät auch gute Brote backen aber die Langlebigkeit leidet meist darunter. Es ist schwierig in das Innere, vor allem der elektronischen Bauteile zu schauen, aber die Qualität der Materialien, erkennt man meist doch durch seine fünf Sinne. Es ist nicht ganz fair, Verarbeitung vollständig gleichzusetzen mit der Langlebigkeit aber meist ist das Eine ein Indiz des Anderen. Viele Nutzer backen mehrfach in der Woche Brote. Trotzdem möchten sie lange Freude an ihrem Brotbackautomat haben. Von daher ist der Punkt Langlebigkeit bzw. Verarbeitung sehr wichtig bei der Wahl des richtigen Geräts.
  2. Funktionsumfang: Der Funktionsumfang variiert sehr stark bei den unterschiedlichen Modellen. Von daher muss jeder Interessent wissen, was ihm wichtig ist. Es gibt einfache Brotbackautomaten, die kaum Programme beherrschen und nur einfaches Brot backen können. Wem dies genügt, der kann damit sicher glücklich werden. Aber wer mehr will, der sollte genau hinschauen, was die Geräte können. Neben einer Programmvielfalt von unterschiedlichsten Broten, können frei einstellbare Programme sehr nützlich sein. Vor allem erfahrene Hobbybäcker können somit mehr Rezepte in die Realität umsetzen. Auch Zusatzfunktionen, wie das Kochen von Marmelade und das Vorbereiten verschiedenster Teigsorten (von Kuchen bis Pizza) beherrschen einige Brotbackautomaten. Kleine Gimmicks, wie ein separater Hefebehälter oder ein Extrafach für weitere Zutaten (z.B. Nüsse und Rosinen) runden den Funktionsumfang einiger Geräte ab.
  3. Handhabung: Die Handhabung hat eine große Bedeutung bei der Wahl des richtigen Brotbackautomats. Eine einfache Bedienung erleichtert den Umgang mit dem Automaten stark. Neben der Steuerung des Geräts gehört auch eine gut und verständlich geschriebene Anleitung zur Nutzerfreundlichkeit eines Brotbackautomats. Nicht zu vergessen ist die einfache Reinigung des Geräts, da ansonsten schnell der Spaß am Brot backen vergeht.
  4. Backergebnis: Natürlich ist es besonders wichtig, dass die Backergebnisse aus dem Brotbackautomat einen mit Freude an das Brot denken lassen. Nur wenn das Brot einem schmeckt, die Konsistenz angenehm ist und es gleichmäßig gebacken ist, kann es überzeugen. Dazu gehört auch eine gleichmäßige schöne Kruste.
  5. Preis-Leistungs-Verhältnis: Wenn man einen Brotbackautomat gefunden hat, der einem von den bisherigen Kriterien gut gefällt, dann kommt das liebe Geld ins Spiel. Die meisten Interessenten haben ein festes Budget für den Kauf eines Brotbackautomats. Der Preis soll der Leistung entsprechen, das ist klar. Von daher ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ebenso wichtig, wie die anderen Kriterien. Keiner will sich darüber ärgern, dass er zu viel für einen Automaten ausgegeben hat und ein vergleichbares Modell günstiger war. Von daher muss das Preis-Leistungs-Verhältnis immer mit in Betracht gezogen werden.

Warum Brot selber backen?

Diese Frage stellen sich vor allem viele Leute, die darüber nachdenken sich einen Brotbackautomat zu kaufen. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, die dafür sprechen. Ein Hauptargument ist sicher die Kontrolle der Zutaten, die in das selbstgemachte Brot kommen. Beim Bäcker kauft man das Brot fertig und weiß eigentlich nicht, was wirklich drin steckt. Anders ist dies der Fall, wenn der Hobbybäcker das Brot selbst zubereitet. Natürlich ist das vorwiegend der Fall, wenn die Zutaten händisch zusammengestellt werden. Aber auch bei Backmischungen befindet sich eine Zutatenliste auf der Verpackung und man weiß was die Inhaltsstoffe sind.

Ein weiterer Vorteil eines Brotbackautomats steht in direkter Verbindung mit der Kontrolle der Zutaten. Allergien sind heutzutage verbreiteter als noch vor 30 Jahren. Neben allgemeinen Zutaten-Allergien, ist hier vor allem die Glutenunverträglichkeit zu nennen. Bei der sogenannten Zöliakie reagiert der Betroffene auf den in Getreide vorhandenen Kleber. Dies ist für diejenigen sehr unangenehm. Beim Bäcker gibt es sicher auch glutenfreies Brot aber dieses ist meist sehr teuer und auch nicht überall bzw. immer erhältlich. Da hilft der Brotbackautomat! Die meisten Automaten haben extra Programme für glutenfreies Brot und d bei der Wahl der richtigen Zutaten, gehört das Problem –zumindest bei Brot- der Vergangenheit an.

Brot aus dem Brotbackautomat

Da läuft doch das Wasser schon im Mund zusammen, oder?

Ebenso veraltet ist mit der Anschaffung eines Brotbackautomats die Langeweile beim Brot. Viele Bäcker haben eine beschränkte Auswahl und nach wenigen Wochen ist die Brotauswahl durchprobiert. Anders ist dies mit einem Brotbackautomat. Es gibt unzählige Rezepte im Internet und in Backbüchern zu finden und dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt. Das freut nicht nur den Bauch, sondern macht auch noch Spaß.

Und das Experimentieren geht noch weiter. Viele Brotbackautomaten haben weitere Möglichkeiten der Zubereitung. Beispielsweise können leckere Marmeladen gezaubert werden. Die Arbeitsersparnis zum traditionellen Einkochen ist nicht so hoch, wie beim Backen eines Brots aber dennoch, erleichtert das Gerät den Alltag dabei. Auch sehr interessant ist die Zubereitung von diversen Teigsorten. (Pizzateig, Nudelteig, Kuchenteig usw.) Die Weiterverarbeitung funktioniert dann außerhalb des Automats aber das Ganze Kneten und Gehenlassen übernimmt dieser. Sehr praktisch und die Ergebnisse sind meist sehr gut.

Die Vorteile, warum man sein Brot selbst backen sollte, reißen nicht ab. Ein Weiterer ist der, dass man frisches Brot zu jederzeit backen kann. Bäcker haben an Feiertagen geschlossen und die meisten von diesen auch an Sonntagen. Und welch Überraschung: der Brotbackautomat funktioniert auch an diesen Tagen. Kleiner Tipp am Rande: die meisten Automaten haben eine Timer-Funktion. Mithilfe dieser kann das Brot zum richtigen Zeitpunkt fertig gebacken auf dem Tisch serviert werden. Beispielsweise kann das Brot perfekt zum Frühstück fertig sein. Dann durchströmt vorher der leckere Backduft die gesamte Wohnung bzw. das Haus und alle wachen mit einem Lächeln auf den Lippen auf.

Das letzte Argument, was an dieser Stelle genannt werden soll, ist der Brotpreis. Brote aus einem Brotbackautomat sind weit preiswerter als gekaufte Brote. Die Stromkosten belaufen sich je nach Automat und gewähltes Programm auf 8 bis 30 Cent. Als Beispiel benötigt unser aktueller Testsieger, der Panasonic SD-ZB2512, für ein XL-Weißbrot (fast 1,2 Kilogramm) 0,27 KWh. Dies entspricht bei aktuellen Stromkosten ca. 8 Cent. Die Zutatenkosten belaufen sich, wenn man selber mixt auf etwa 50 Cent. Somit gibt es ein großes Brot für nicht einmal 60 Cent. Welcher Bäcker kann da mithalten?

Diese Argumente sollten genügen aber letztlich liegt die Entscheidung beim Kunden, also bei Ihnen.

Gibt es auch Dinge am Brotbackautomat zu kritisieren?

Ja durchaus haben Brotbackautomaten nicht nur Vorteile. Nachteilig muss die große Bauform betrachtet werden. Die Geräte nehmen viel Platz in der Küche weg. Bei zu kleinen Küchen ist daher dazu zu raten, den Automaten woanders zu verstauen und immer dann rauszuholen, wenn er gebraucht wird.

Ein weiterer Nachteil ist die Backform. Zwar bieten fast alle Brotbackautomaten unterschiedliche Brotgrößen an aber zumeist in der Kastenform. Abhilfe schafft die Teigherstellung. Der im Automat zubereitete Teig kann anschließend in eine beliebige Backform gegeben werden und im Backofen zubereitet werden. Das ermöglicht zusätzliche Möglichkeiten, was die Form angeht.

Loch im Brot

Das kleine Loch entsteht durch den Knethaken des Brotbackautomats

Auch das Loch durch den Knethaken muss erwähnt werden. Im Brot aus dem Brotbackautomat befindet sich ein kleines Loch am Boden. Dies ist meist nicht sonderlich groß aber stört doch ein wenig. Die Herausnahme des Knethakens vorm Backen behebt dieses Problem.

Dies Nachteile sind alle vorhanden aber aus unserer Sicht nicht gravierend.

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