Buchempfehlung: Brot backen mit dem Brotbackautomat

100 sofort umsetzbare Rezepte für konstant gutes Brot — kurz nachschlagen und losbacken.

Nichts frustriert mehr als ein Brot, das nicht aufgeht oder beim ersten Versuch in sich zusammenfällt — gerade wenn du dich auf deinen Brotbackautomaten verlässt. Viel zu viele Rezepte sind ungenau oder liefern wechselhafte Ergebnisse, sodass du Zeit und Zutaten verschwendest.

Dieses kompakte Buch bietet 100 praxisnahe Rezepte speziell für Brotbackautomaten und klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit denen du schnell verlässliche Ergebnisse erzielst. Für Einsteiger ist es ein praktischer Begleiter, der den Alltag erleichtert; sehr erfahrene Bäcker könnten allerdings die technischen Tiefen vermissen.

Must-Have für Brotback-Anfänger

Das Brotbackbuch – 100 Rezepte für Genießer

Perfekt für Einsteiger und Alltagsbrot-Liebhaber
8.4/10
EXPERT SCORE

Du erhältst eine kompakte Sammlung verlässlicher, sofort umsetzbarer Rezepte für den Brotbackautomaten. Die Anleitungen sind praxisorientiert und machen das tägliche Backen einfach — Profis könnten allerdings mehr technische Details vermissen.

Amazon price updated: 28. April 2026 15:14
Rezeptevielfalt
8
Anfängerfreundlichkeit
9
Praxisnähe & Tipps
8.2
Aufbau & Druck (Format)
7.5
Vorteile
Große Auswahl an 100 praxisnahen Rezepten speziell für Brotbackautomaten
Klare, leicht verständliche Anleitungen – ideal für Einsteiger
Viele Alltagsbrot- und Variationsideen für jeden Tag
Praktische Tipps zu Zutaten und Handhabung des Automaten
Kompaktes Format: schnell nachschlagen und direkt backen
Nachteile
Schwarz/Weiß-Druck, dadurch wenige Fotos und optische Hinweise
Begrenzte technische Tiefe für sehr fortgeschrittene Bäcker

Über dieses Buch

„Brot backen mit dem Brotbackautomat DAS ORIGINAL“ ist eine überarbeitete Neuauflage mit 100 Rezepten, die speziell auf die Arbeit mit Brotbackautomaten zugeschnitten sind. Auf rund 103 Seiten findest du eine konzentrierte Auswahl an Brotrezepten für den Alltag, ergänzt durch praktische Hinweise zur Bedienung des Automaten und zur Auswahl der Zutaten. Das schlichte schwarz/weiß-Layout hält das Buch kompakt und funktional.

Was du im Buch findest

Vielfältige Brotideen: klassische Weißbrote, Vollkorn- und Mischbrote, sowie spezielle Variationen für jede Tageszeit.
Praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die den typischen Ablauf eines Brotbackautomaten (wie Mengen, Reihenfolge der Zutaten, Programmwahl) berücksichtigen.
Bonusrezepte und Variationshinweise, damit du einzelne Rezepte leicht an deinen Geschmack anpassen kannst.

Inhaltsstruktur und Aufbau

Das Buch ist so gegliedert, dass du schnell das passende Rezept für deinen Bedarf findest. Die Kapitel folgen in der Regel einer einfachen, nutzerfreundlichen Struktur: Zutatenliste, Zubereitungsschritte, Hinweise zur Programmwahl und optionale Variationen.

AbschnittKurzbeschreibung
BasisrezepteAlltagsbrote mit Standardzutaten und klaren Mengenangaben
Vollkorn & MischbroteRezepte mit erhöhtem Ballaststoffanteil und Umstellungstipps
SpezialbroteNuss-, Saaten- und Aromabrote für Abwechslung
BonusrezepteSnacks, Brötchen-Ersatz und kreative Brotformen

Für welche Geräte geeignet?

Das Buch adressiert allgemeine Brotbackautomaten-Programme und ist damit kompatibel mit den meisten handelsüblichen Geräten. Du solltest die Programmnamen deines Modells kennen (z. B. Weißbrot, Vollkorn, Schnellbacken), um die passenden Einstellungen zu wählen.

Praktische Tipps zur Umsetzung

Verwende frische Hefe und wiege Mehle genau — kleine Abweichungen wirken sich bei Brotmaschinen stärker aus als beim Handbacken.
Reihenfolge der Zutaten beachten: In vielen Rezepten kommen Flüssigkeiten zuerst, Hefe zuletzt (oder separat in einer Mulde), damit die Kontrolle der Gärung leichter fällt.
Anpassung der Kruste: Wenn dein Automat unterschiedliche Bräunungsgrade hat, wähle je nach gewünschter Kruste (hell, mittel, dunkel). Manche Rezepte geben Hinweise zur Bräunungsregel.

Zutaten, Anpassungen und Austauschmöglichkeiten

Mehltypen: Wenn ein Rezept ein spezielles Mehl (z. B. Roggenvollkorn) verlangt, kannst du in vielen Fällen einen Teil durch Universalmehl ersetzen — achte jedoch auf Hydratation.
Flüssigkeitsanpassung: Vollkornmehle benötigen meist etwas mehr Wasser. Beginne mit den angegebenen Werten und ergänze bei zu trockener Knetung esslöffelweise.
Zusätze: Saaten, Nüsse oder Trockenfrüchte werden meist am Ende der Knetphase hinzugefügt. Halte dich an Mengenempfehlungen, sonst leidet die Krume.

Fehler erkennen und lösen

Brot wird zu kompakt: Meist zu wenig Flüssigkeit oder zu viel Vollkornanteil. Erhöhe die Flüssigkeit um 10–20 ml oder reduziere Vollkornanteil.
Brot gelingt nicht gleichmäßig: Überprüfe Hefequalität, Salzmenge und Temperaturen in der Küche. Starke Temperaturschwankungen beeinflussen die Gärung.
Zutaten bleiben ungelöst am Boden: Achte auf die Reihenfolge und gib trockene Zutaten nicht gleichzeitig mit Flüssigkeit, wenn dein Automat das Kneten sofort startet.

Wie du Rezepte variierst (schnell umsetzbar)

Aromatisieren: Füge Kräuter, geröstete Zwiebeln oder Käse in kleinen Mengen hinzu.
Saatenmix: Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne direkt in der Backform oder während des Hinzugeben-Zyklus nutzen.
Süße Varianten: Für süße Brote Trockenfrüchte und Zimt ergänzen, Zuckeranteil leicht erhöhen.

Portionierung, Formen und Backformen

Viele Rezepte sind auf Standardlaibgrößen ausgerichtet. Wenn dein Automat andere Formate unterstützt, achte auf die angegebene Teigmenge.
Für kleinere Laibe die Zutatenmengen proportional reduzieren (auf 50–75 %). Für größere Laibe Mengen erhöhen, aber Vorsicht: Knet- und Backzyklen können abweichen.

Lagerung und Haltbarkeit

Aufbewahrung: Frisches Brot am besten in einem Baumwollsack oder Brotkasten lagern, nicht luftdicht, sonst wird die Kruste weich.
Einfrieren: Scheiben einfrieren, bei Bedarf auftauen und im Toaster aufbacken. Viele Rezeptvarianten behalten Geschmack und Struktur gut im Gefrierfach.

Optik & Druck – worauf du dich einstellen musst

Das Buch kommt überwiegend in Schwarz/Weiß daher, was den Preis und die Umweltbilanz verbessert. Das bedeutet jedoch weniger Fotoanleitungen: Du bekommst dafür kompakte und funktionale Rezepttexte ohne überflüssigen Schnickschnack.

Für wen ist das Buch ideal?

Du bist Einsteiger und willst unkompliziert mit dem Brotbackautomaten starten.
Du suchst tägliche Brotvarianten ohne lange Rezepte und viel Theorie.
Du möchtest Rezepte, die sich leicht anpassen lassen und zuverlässig funktionieren.

Kurzfazit

Wenn du praktische, sofort umsetzbare Rezepte für den Brotbackautomaten suchst, bietet dieses Buch eine solide Grundlage. Es ist besonders wertvoll für Einsteiger und alle, die regelmäßig frisches Brot mit wenig Aufwand backen wollen. Fortgeschrittene Bäcker finden nützliche Ideen, könnten sich aber zusätzliche technische Tiefe wünschen.

Das Brotbackbuch – 100 Rezepte für Genießer
Das Brotbackbuch – 100 Rezepte für Genießer
Perfekt für Einsteiger und Alltagsbrot-Liebhaber
10,98€
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FAQ

Brauche ich spezielle Mehle für die Rezepte im Buch?

Kurzantwort: Du kannst die meisten Rezepte mit handelsüblichen Mehlen backen.

Praktische Hinweise:

Verwende Weizen 405/550 für helle Brote und Brot-/Backmehl (höherer Proteingehalt) für bessere Krume.
Vollkornmehle saugen mehr Wasser. Rechne mit etwa 5–10 % mehr Flüssigkeit oder passe die Konsistenz des Teigs beim Kneten an.
Roggen braucht oft saure Komponenten (z. B. Sauerteig oder etwas Essig/Zitronensaft), damit die Struktur stimmt.
Verwende keine Backmischungen mit Backtriebmittel (z. B. Selbstaufgehendes Mehl) für traditionelle Hefeteige.

Bewahre spezielle Mehle (z. B. Dinkel, Buchweizen) kühl und trocken auf und probiere bei Umstellungen erst kleine Mengen.

Kann ich die Rezepte auch ohne Brotbackautomat umsetzen?

Ja, das geht. Du musst Knet- und Gehzeiten manuell ersetzen und die Backzeit im Ofen anpassen.

So gehst du vor:

Knete den Teig 8–12 Minuten von Hand oder 5–8 Minuten mit der Küchenmaschine, bis er elastisch ist.
Lass den Teig 1–2 Mal gehen (erste Gare ca. 45–60 Minuten, nach dem Formen 30–60 Minuten).
Heize den Ofen vor (oft 220 °C Anbackphase, dann auf 190–200 °C reduzieren).
Erzeuge am Anfang Dampf (z. B. eine ofenfeste Schale mit heißem Wasser), um eine schöne Kruste zu erzielen.

Teste beim ersten Mal das Ergebnis und passe Zeiten/Temperaturen nach Bedarf an.

Wie erkenne ich, ob die Hefe noch gut ist?

Einfacher Test: Löse 1 TL Zucker in 50 ml lauwarmem Wasser (ca. 35–40 °C) und gib einen Teil der Hefe dazu. Nach 5–10 Minuten sollten sich Blasen und Schaum bilden.

Weitere Hinweise:

Frische Hefe riecht leicht süßlich und ist nicht bröselig trocken.
Trockenbackhefe ist länger haltbar; prüfe das Verfallsdatum und lagere sie kühl und trocken.
Zu heißes Wasser (über ~45 °C) tötet die Hefe; zu kalt verzögert die Aktivität.

Wenn kein Schaum entsteht, ist die Hefe wahrscheinlich nicht mehr aktiv und sollte ersetzt werden.

Wie füge ich Saaten oder Nüsse richtig hinzu?

Richtiges Timing: Am besten fügst du schwere Zusätze erst gegen Ende der Knetphase hinzu.

Tipps:

Nutze den Extra-Einwurf deines Geräts, falls vorhanden.
Große Nüsse grob hacken; so verteilen sie sich besser.
Du kannst Kerne und Nüsse kurz anrösten für mehr Aroma. Dann abkühlen lassen bevor du sie einarbeitest.
Beachte: Saaten saugen Wasser. Bei vielen Samen etwas mehr Flüssigkeit zufügen.

So vermeidest du, dass die Teigentwicklung gestört wird und die Körner gleichmäßig verteilt sind.

Was tun, wenn das Brot innen noch feucht ist?

Ursachen: Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit, unzureichender Backzeit oder Zusätzen wie Früchten.

So prüfst und behebst du das Problem:

Miss die Kerntemperatur: Sie sollte etwa 93–96 °C betragen.
Lasse das Brot vollständig auf einem Gitter auskühlen; die Krume setzt sich beim Auskühlen.
Falls nötig, backe das Brot nach dem Entnehmen aus der Form noch 10–20 Minuten im Ofen bei 160–180 °C.
Reduziere beim nächsten Mal leicht die Flüssigkeitsmenge oder verlängere das Backprogramm.

Bei sehr feuchten Zutaten (z. B. getrocknete Früchte, Zucchini) sind längere Backzeiten nötig.

Wie passe ich Rezepte für kleinere Laibe an?

Proportional reduzieren: Verringere die Mengen anteilig (z. B. 75 % oder 50 %). Das Mehl‑:Wasser‑Verhältnis solltest du beibehalten.

Worauf du achten musst:

Prüfe in der Bedienungsanleitung deines Geräts die Mindest- und Maximalfüllmenge. Manche Programme arbeiten bei sehr kleinen Mengen nicht korrekt.
Reduziere bei sehr kleinen Teigmengen auch die Hefe leicht, da die Aufgehzeit sich verändern kann.
Achte auf die Backformgröße. Ein zu kleiner Laib kann zu Überlauf führen.

Teste bei starken Anpassungen erst mit 75 % der Mengen und passe dann weiter an.

Sind Anleitungen zur Pflege des Brotbackautomaten enthalten?

Ja, das Buch enthält Grundhinweise zur Pflege. Du findest Tipps zur Reinigung und Handhabung der Backform und Knethaken.

Wichtige Ergänzungen:

Entferne Krümel regelmäßig und reinige Backform sowie Knethaken mit warmem Wasser und mildem Spülmittel.
Weiche festsitzende Teigreste kurz ein, um Beschädigungen zu vermeiden.
Tauche das Gerät nicht in Wasser. Wische das Gehäuse mit einem feuchten Tuch ab.
Prüfe Dichtungen und Steckverbindungen regelmäßig und befolge die Hinweise im Handbuch deines Geräts für elektrische Sicherheit.

Für spezielle Wartungsarbeiten folge den Empfehlungen deines Geräteherstellers.

Wie lagere ich frisch gebackenes Brot am besten?

Kurzantwort: Lass das Brot komplett auskühlen, bevor du es lagerst.

Lagerungstipps:

Bewahre Brot 1–3 Tage in einer Leinen- oder Baumwolltasche oder einem Brotkasten auf.
Für längere Haltbarkeit tiefkühlen. Schneide in Scheiben und friere portionsweise ein.
Vermeide das Lagern im Kühlschrank. Dort staltet Brot schneller.
Bewahre sehr feuchte Brote in einer Plastikfolie auf, nachdem sie vollständig ausgekühlt sind, um Schimmelbildung zu verzögern.

Im Gefrierfach bleibt Brot bis zu 3 Monate frisch.

Kann ich glutenfreie Mehle verwenden?

Ja, aber mit Anpassungen. Glutenfreie Mehle verhalten sich anders als Weizenmehle.

Worauf du achten solltest:

Verwende fertige glutenfreie Mehlmischungen oder kombiniere Mehlstärken mit Bindemitteln (z. B. Xanthan, Flohsamenschalen).
Erhöhe oft die Flüssigkeit leicht, da viele GF-Mehle mehr Wasser binden.
Nutze, wenn vorhanden, ein spezielles Glutenfrei-Programm oder ein Programm ohne Kneten für empfindliche Teige.
Folge am besten getesteten glutenfreien Rezepten, da die Hefemengen und Gehzeiten abweichen können.

Wenn du neu in der GF‑Backwelt bist, beginne mit einfachen, bewährten Rezepten oder Fertigmischungen.